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Priligy: das Medikament gegen vorzeitigen Samenerguss

Priligy kann helfen, den Zeitpunkt der Ejakulation besser zu steuern. Von einer vorzeitigen Ejakulation (lat: Ejakulatio praecox, kurz EP) spricht man bei einer intravaginalen Verweildauer von weniger als zwei Minuten. Impotente Männer und Frauen würden sich darüber bereits freuen, aber die EP ruft genauso Unzufriedenheit, Leistungsdruck und Partnerschaftskonflikte aus, wie die Impotenz selbst. Die EP ist die häufigste sexuelle Störung aller Männer unter 60 Jahren, Sie wären folglich in guter Gesellschaft. Die EP wird häufig durch eine Stoffwechselstörung verursacht, derer durch Priligy abgeholfen werden soll.

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Wie wirkt Priligy

Im Gegensatz zu lokalen Betäubungsmitteln, die das Glied gefühlstaub machen, setzt Priligy an der Ursache des Problems an. Der Samenerguss wird durch eine scheinbar unwillkürliche Zuckung der Genitalgänge und dazugehörigen Organe ausgelöst. Diese wird durch die Prostata, bestimmte Transmitter und biochemischen Vorgängen ausgelöst. Wir wollen nicht zu sehr ins Detail gehen. Um diese Vorgänge einzuleiten, wird der hemmende Transmitter Serotoin aus dem Genitalbereich ausgeschleust. Der Wirkstoff Priligys, Dapoxetin, gehört zur Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmern.

Priligy sorgt folglich dafür, dass das Serotonin länger verbleibt und somit seine ejakulationshemmende Wirkung beibehält. Eine Verlängerung des Sexes von bis zu 200% ist dadurch durchaus erreichbar. Zusätzlich kommt Priligy eine psychische Wirkung zugute. Durch die Einnahme von Medizin im Allgemeinen wird die Nervosität und Anspannung vor dem Sex gelindert. Die Wirkung des Medikaments tritt etwa eine Stunde nach der Einnahme ein. Es spielt keine Rolle, ob und wie oft im Anschluss ein Orgasmus erreicht wird. Bei der ersten Einnahme kann unter Umständen keine zufriedenstellende Wirkung auftreten. Wenn das der Fall ist, liegt es daran, dass sich der Körper an das Medikament des Herstellers Berlin-Chemie Menarini gewöhnen muss. Aufgrund der relativ niedrigen Halbwertszeit des Medikamentes ist eine Überdosierung unwahrscheinlich. Dennoch sollte nicht mehr als eine Tablette täglich eingenommen werden. Falls die Dosierung nicht ausreicht, steigen Sie lieber von 30 auf 60 Milligramm um, natürlich in Absprache mit Ihrem Arzt. Den brauchen Sie sowieso, da Priligy rezeptpflichtig ist.

Hat Priligy Nebenwirkungen?

Jedes wirksame Medikament ruft Nebenwirkungen hervor, so auch Priligy. Das Medikament ist seit 2009 auf unseren Märkten zugelassen. In den Studien wurde bekannt, dass Patienten mit Herzerkrankungen oder Leberfunktionsstörungen nicht für die Einnahme geeignet sind. Ferner sollen manische oder depressive Personen empfindlich auf Priligy reagieren. 2,2% der Probanden beklagten sich über Übelkeit und 1,2% über Schwindelgefühle während des Orgasmus. Wesentlich seltener wurde Durchfall oder Brechreiz gemeldet. In vereinzelten Fällen sind Bluthochdruck, Stimmungsschwankungen, eingeschränkte Sehstärke oder verstärktes Hitzeempfinden gemeldet worden.

Den viel proklamierten Synkopen kann leicht vorgebeugt werden. Hinter diesem Begriff verbergen sich kurzzeitige Bewusstseinspausen, die zwecks Sturzgefahr zu einer echten Bedrohung werden können. Wird das Medikament mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen, ist das Trinken eines Glas Weines weit gefährlicher als Priligy. Die Kombination des Medikamentes mit Alkohol sollte vermieden werden. Alkohol dämpft nicht nur die Wirkung Priligys, er sorgt dafür, dass der Wirkstoff schneller aus dem Körper ausgeschwemmt wird. Zudem werden Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen durch den gleichzeitigen Konsum von Alkohol verstärkt. Im Großen und Ganzen gilt Priligy jedoch als sehr verträgliche Arznei.

Letzte Aktualisierung am 27.05.2019 um 08:57 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API