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Libidomangel & Libidoverlust bei Mann und Frau

Männer wollen Sex und Frauen nur Schmusi-Schmusi. Dieses Klischee können Sie getrost über die Bettkante werfen. “Süße, heute habe ich mal Migräne.” – diesen Satz sprechen immer öfter die Männer aus. Über 60 Prozent lehnen häufiger Sex ab als ihre Partnerinnen, wie eine Umfrage des Arzneimittelversands “UKMedix” ergab. Sie bettelt – er täuscht Kopfschmerzen vor. So sieht der wahre Alltag im Ehebett aus.

  • Fehlender Drang nach Sexualität
  • Meist durch psychosexuelle Hemmung wie bei der Orgasmusstörungen bedingt
  • Organische Ursachen: nach schweren Erkrankungen oder Operationen im Genitalbereich
  • Durch Medikamente: z.B. Cortison,Chemotherapie, Psychopharmaka

Die Anti-Baby-Pille ist ein Libidokiller

Dass sie den Geruchssinn und den Männergeschmack verändert, ist schon länger bekannt. Eine britische Studie zeigt jetzt, dass die Anti-Baby-Pille auch Einfluss auf die Libido (Libidomangel) hat. So sind Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnahmen, als sie ihren Partner kennenlernten, in ihren Beziehungen sexuell unbefriedigter. Sie finden ihren Mann auch weniger attraktiv als Frauen, die gar nicht oder anders verhüteten.

Libidomangel: Der Mann hat auch mal Migräne

Die häufigste Ausrede der Schlapp-Männer: “Schatz, ich bin zu müde.” 45 Prozent reden sich so aus der Sex-Affäre. 39 Prozent jammern über Stress im Job, ebenfalls 39 Prozent machen auf Migräne. 29 Prozent behaupten, sie wären zu vollgefuttert nach dem Abendessen und 24 Prozent wollen lieber noch weiter fernsehen. “Die Männer sind häufig nicht ehrlich, wenn sie den Grund für ihre Unlust angeben”, erklärt ein Experte. Der Kopfschmerz ist ein Hirngespinst.

Auf die Frage, was ihnen denn wirklich die Lust vermiest, antworteten 38 Prozent der Männer: “Ich fühle mich in meinem Körper unwohl”. 35 Prozent hätten geneell wenig Lust, 31 Prozent fühlen sich erschöpft und 25 Prozent sind tatsächlich zu gestresst vom Job.

Und so passiert auch nicht mehr viel im Bett. Nur jeder zehnte Mann macht noch täglich Liebe. “Wie oft man Sex haben sollte, dafür gibt es keinen Normwert, aber die Unlust darf sich nicht zum Beziehungsproblem auswachsen”, sagen Experten.

Machen Sie was! – Machen Sie Sex! Tipps dazu bekommen Sie hier: https://manngesundheit.de/geringe-libido-steigern/

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Viele verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Männer einen stärkeren sexuellen Trieb als Frauen haben, der anhand von Indikatoren wie spontane Gedanken über Sex, der Häufigkeit und Diversität sexueller Fantasien, bevorzugter Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, bevorzugte Zahl der Sexualpartner, Masturbation, Vorlieben für verschiedene Sexualpraktiken, Bereitschaft, auf Sex zu verzichten und für Sex auf andere Dinge zu verzichten, Initiieren und Ablehnung von Sex und weiteren Indikatoren gemessen wurde. Laut einem Review von 2001 gibt es keine widersprechenden wissenschaftlichen Ergebnisse.

Die Libido des Mannes ist sehr stark abhängig von der Produktion des männlichen Sexualhormones Testosteron. Bei Testosteronspiegeln unter 15 nmol/l ist ein Libidoverlust wahrscheinlicher; bei Spiegeln unter 10 nmol/l nimmt die Wahrscheinlichkeit von Depressionen und Schlafstörungen zu. Hitzewallungen und erektile Dysfunktion werden meist erst bei unter 8 nmol/l beobachtet. Auch die weibliche Libido ist hormonabhängig. Viele Frauen berichten von regelmäßigen Schwankungen der Libido im Rahmen des Menstruationszyklus.
Quelle: Wikipedia